Der HP Toner im Laserdruck – so funktioniert das Prinzip

In einem typischen Laserdrucker ist eine negative Ladung auf der zylindrischen Bildtrommel aus Aluminium angelegt, um die Belichtung zu ermöglichen. Bei der Belichtung trifft ein Laserstrahl auf der Oberfläche der Bildtrommel auf, um dort ein elektrisch entladenes unsichtbares Bild aufzutragen. Sobald das negativ geladene Tonerpulver auf die entladenen Bereiche, die durch den Laserstrahl freigelegt wurden, übertragen wird, entsteht ein Bild aus Tonerpartikeln auf der Bildtrommel.

Danach wird das Tonerpulver von der Oberfläche der Bildtrommel über eine Transferwalze auf das Papier übertragen. Diese legt an der Rückseite des Papiers eine positive elektrische Ladung an, die das Tonerpulver von der Trommel auf das Papier heranzieht. Das Tonerpulver wird elektrostatisch festgehalten, während das Papier durch die Entwicklereinheit innerhalb des Druckgerätes durchgezogen wird, wo der Toner dauerhaft durch Hitze und Druck fixiert wird. Die Elektrofotografie hat sich aufgrund ihrer hohen Effektivität von den ersten Kopierern bis hin zu den modernen Farb-Laserdruckern und Multifunktionssystemen dauerhaft durchgesetzt.

Innerhalb der vergangenen zwanzig Jahre zeigte sich eine kontinuierlich fortschreitende Entwicklung innerhalb der Laserdruck Technologie, die oftmals von HP angeführt wurde. Die Möglichkeiten des Laserdrucks wurden stark erweitert, die Geschwindigkeit der Druckzeiten erheblich beschleunigt, die Druckqualität von Schwarz-Weiß und Farbdrucken wurde ständig verbessert, die Farbräume erweitert, die Präzision erhöht und mit ihr die Bildauflösung der Druckausgaben.

Die Achillesfersen der Laser Technologie

Die Laser Technologie zeigt bislang jedoch auch Einschränkungen, die ihren Möglichkeiten Grenzen setzen. Zum einen lässt die Qualität des Tonerpulvers nach einiger Zeit nach. Gebräuchliches Tonerpulver weist eine Struktur in den Tonerpartikeln auf, die über einen längeren Zeitraum kollabieren kann. Die Tonerpartikel zirkulieren innerhalb der Tonerkartusche und stoßen aneinander. Dadurch kann ihre äußere Hülle abgenutzt werden und aufplatzen.

Tonerpartikel, die mit aufgeplatzter Hülle in den Druckprozess eingezogen werden, können ihre ursprüngliche Leistung nicht mehr aufbringen und zeigen eine herabgesetzte Druckqualität und Seitenleistung. Der Verschleiß bei Alterung von Tonerpartikeln ist bei den Herstellern von Druckgeräten und Druckerzubehör wohl bekannt. Sie steuern dem Problem entgegen, indem sie die Tonerkartusche mit mehr Tonerpulver befüllen, um die angegebenen Seitenleistungen und die Druckqualität abzusichern.

Dieses zusätzlich hinzugefügte Tonerpulver wird nicht ausgedruckt, sondern landet als Überschuss im Resttonerbehälter, da sein Zweck ausschließlich dem Entgegenwirken von Verschleiß des altersunbeständigen Tonerpulvers dient. Die zweite Achillesferse der Laser Technologie ist die Hitze. Beim Druckvorgang wird das Tonerpulver mit Einwirkung von Hitze und starkem Druck auf das Papier aufgepresst. Wenn bei hohen Geschwindigkeiten im Druck viel Papier durch den Mechanismus im Inneren des Druckers läuft, steigt die Temperatur, die für den Druck beansprucht wird noch höher an.

Die Hitze beim Druckvorgang im Laserdruck bedeutet nicht nur einen Zeitverlust vom Druckauftrag bis zum Ausbringen der ersten Seite, sondern kostet zudem einen hohen Energieaufwand während des Druckvorganges.

Die Neuerfindung des Toners durch HP – Technologie im HP Toner

Mehr als fünf Jahre lang arbeitete das Unternehmen Hewlett Packard an der Behebung der Schwächen in der Technologie des Tonerpulvers und entwickelte mit dem ColorSphere 3 HP Toner eine Rezeptur, die beiden Problemen effektiv begegnet und neue Maßstäbe in der Tonerqualität setzt. Die einzelnen Partikel des Tonerpulvers im neuen HP Toner bestehen in ihrem Zentrum aus einem weichen Kern aus Wachs und Polymer, die in einer schützenden und haltbaren äußeren Hülle stecken.

Die äußere Hülle der kugelförmigen Partikel des HP Toners, die im Gehäuse der Tonerkartusche zirkulieren und zusammenstoßen, ist stabil und bleibt unversehrt, während sie die Bestandteile im Inneren der Partikel vor Beschädigungen wirkungsvoll schützt. Aufgrund der Eigenschaften des Wachses und des Polymers im Kern der Tonerpartikel ist der Schmelzpunkt des stabilen Packard Toners herabgesenkt, wodurch auch die Temperatur im Inneren des Druckers konstant abgesenkt wird.

Dank seiner fortschrittlichen und einzigartigen Technologie ist der HP Toner keinem Verschleiß durch Alterung ausgesetzt und zugleich durch seinen niedrigen Schmelzpunkt sparsam im Energieverbrauch und schonend für das Druckgerät. Die Auswirkungen der neuen Technologie im Packard Toner sind weitreichend und zeigen bisher unerreichte Verbesserungen in der Laserdruck Technologie in den Komponenten:

•    Druckqualität
•    Seitenleistung
•    Geschwindigkeit
•    Druckergröße
•    Zuverlässigkeit

HP Toner Druckqualität – Hochwertige Drucksachen 

Dank der Polymerisation des HP Toners sind die einzelnen Tonerpartikel nicht nur extrem klein, sondern auch gleich groß und gleichmäßig kugelförmig. Diese Eigenschaften verbessern die Qualität des Druckauftrages, indem die Farben in höherer Intensität und in einem umfangreichen Spektrum an Farbtönen ausgegeben werden. Die Tonerpunkte werden in hoher Präzision auf das Fotopapier exakt platziert und in einer verbesserten Gleichmäßigkeit und Ausgewogenheit in der Deckung des Tonerauftrages gedruckt.

Die Auflösung des Farbauftrages ist in höheren Bereichen angesiedelt, da die Tonerpunkte nicht nur exakt platziert werden, sondern auch in verbesserter Dichte auf dem Papier aufgesetzt werden. Das Ergebnis ist ein Farbdruck mit zahlreichen Farbtönen, die farbgetreu in weich verlaufenden Übergängen und kräftigen Kontrasten aufgebracht werden. Die Präzision macht sich nicht nur in der Ausführung von kleinen Bilddetails bemerkbar, sondern vor allem auch im Textdruck, der in ausgezeichneter Lesbarkeit ausgegeben wird.

Höhere Seitenleistung – Ökonomie mit HP Toner

Der resistente HP Toner mit seiner hohen Haltbarkeit setzt die gesamte Menge an Tonerpulver in seinem Gehäuse für Ausdrucke ein, da kein überschüssiges Tonerpulver mehr für den Schutz vor Verschleiß verwendet werden muss. Damit erreicht der Packard Toner eine bis zu 33 Prozent höhere Seitenleistung, die in hoher Qualität ausgegeben wird. Die hohe Seitenleistung kommt dem Preis-Leistungs-Verhältnis zugute, da sie ohne zusätzlichen Einsatz von Tonerpulver erbracht wird und damit einen sehr viel günstigeren Preis pro Seite erzielt.

Ohne Zeitverlust – Schnellstart mit HP Tonern

Aufgrund des minimierten Schmelzpunktes und der herabgesetzten Temperatur heizt die Heiztrommel im Inneren des Druckers in einer kürzeren Zeitspanne auf. Der Auftrag zum Druck wird daher in erheblich kürzerer Zeit in die Ausgabe der ersten Seite umgesetzt. In Drucker Tests wurde gemessen, dass beim Einsatz des HP Toners die Druckausgabe der ersten Seite nach einem Auftrag zum Druck um bis zu 40 Prozent schneller ausgeführt wird, was sich sehr günstig auf den Energieverbrauch auswirkt.

HP Toner - Kleiner Drucker, große Leistung 

Durch die Herabsetzung der Temperatur wird nicht nur Energie eingespart, sondern auch der Platzbedarf für die Fixiereinheit und die Kühlung erheblich abgesenkt. Die Platzersparnis schlägt sich im Bauplan für das Druckgerät nieder, das dadurch sehr viel kleiner ausfällt. HP Druckgeräte können dank der Technologie des HP Toners kleiner und kompakter gebaut werden und integrieren sich besser in die Arbeitsumgebung.

Zuverlässigkeit – HP Toner

Die Zuverlässigkeit von HP Druckern und Druckerzubehör wird in ihrer ausgezeichneten Druckqualität sowohl im Einfach- wie auch im Duplexdruck, in kleinen wie in großen Auflagen, in Schwarz-Weiß wie im Farbdruck durch die fortschrittliche Entwicklung des Packard Toners bestätigt und fortgesetzt.