Die besten Tipps, um Druckkosten zu senken

In der Firma oder im Homeoffice – ein Drucker verursacht Folgekosten. Was viele nicht bedenken: Neben den Ausgaben für Toner, Tinte und Papier fallen hohe Zahlungen für Energie an. Wir verraten Ihnen, an welchen Positionen es Potenzial zum Einsparen gibt, damit ihre Betriebskosten für den Drucker im überschaubaren Rahmen bleiben.

Wie senke ich die Kosten für Tinte und Toner?

Um Druckkosten zu senken, empfiehlt sich der vorausschauende Blick auf die Folgeausgaben beim Kauf eines neuen Druckers. Gerade im Hinblick auf die Aufwendungen für Tinte und Toner gibt es Einsparmöglichkeiten. Preiswerte Angebote sind verlockend, doch oftmals sind die Originalpatronen der Druckerhersteller teuer. Höherpreisige Drucker mit günstigen Tintenpatronen, die eine hohe Reichweite bieten, sind langfristig die bessere Anschaffung. Empfehlenswert sind Geräte mit einzeln austauschbaren Patronen.

Eine gute Möglichkeit, bei vorhanden Geräten Druckkosten zu sparen, sind kompatible Tinten und Toner. Die Nachbauten sind günstig in der Anschaffung. Optional empfehlen sich Rebuilt- oder Refill-Patronen vertrauenswürdiger Drittanbieter. XL- und XXL-Patronen senken die Ausgaben aufgrund höherer Füllstände. Der Preis je ausgedruckte Seite gibt Ihnen einen guten Überblick über die Folgekosten.

Tipp:
Wechseln Sie Toner und Patronen erst, wenn sie leer sind. Nutzen Sie den Tintenstrahldrucker regelmäßig, damit die Tinte nicht austrocknet.

Wie reduziere ich den Stromverbrauch des Druckers?

Eine einfache Möglichkeit, den Stromverbrauch zu verringern, ist die Nutzung nach Bedarf. Stellen Sie jeden Morgen den Drucker an, um ihn am Ende des Tages einmal zu verwenden, verbraucht das unnötig viel Strom. Der Energiesparmodus ist eine gute Option, die Druckkosten zu senken. Hier befindet sich der Drucker im Stand-by-Modus. Besser ist der Ruhemodus, der noch weniger verbraucht.

Bei einem Modell ohne An-Aus-Knopf ziehen Sie den Netzstecker, wenn sie ihn länger nicht verwenden. Bei sehr alten Stromfressern hilft der Austausch gegen ein modernes, energiesparendes System. Empfehlenswert sind Geräte mit Zertifikaten von Blauer Engel oder Energy Star.

Welche Alternativen gibt es zum Drucken?

  • Eine Möglichkeit, im privaten Bereich Druckkosten zu senken, ist eine digitale Ablage. Drucken Sie nur wichtige Dokumente, die Sie unbedingt benötigen. Bei den meisten Rechnungen, Verträgen und Unterlagen reicht das Abspeichern auf dem Computer aus. Um von jedem Ort darauf zuzugreifen oder um sie mit anderen Nutzern zu teilen, eignen sich Cloud-Speicher wie Dropbox, OneDrive oder Google Drive.
  • Modernes digitales Dokumentenmanagement ermöglicht die datenbankgestützte Verwaltung elektronischer Dokumente in Unternehmen. Ziel der Software ist die Archivierung von Schriftstücken bei gleichzeitigem unternehmensweitem Zugriff.

Welches Druckerpapier ist am günstigsten?

Die meisten Hersteller empfehlen Standardpapier mit 80 g/m² Gewicht. Optional verwenden Sie für private Ausdrucke oder Kopien Varianten mit 70 g/m². Bekannte Anbieter wie Canon und HP vertreiben eigenes Multifunktionspapier. Es ist im Vergleich zu Papier von No-Name-Anbietern oder der Eigenmarke von Prindo wesentlich teurer.

Drucken Sie viel, lohnen sich große Pakete mit 5 × 500 Blatt. Durch die höhere Abnahmemenge sparen Sie beim Kaufpreis. Recyclingpapier ist weniger weiß wie normales Standardpapier, schont jedoch Geldbeutel und Umwelt. Blauer Engel und FSC zertifizieren ein umweltfreundliches Produkt.

Ein paar gute Tipps zum Sparen von Papier

  • Um den Papierbedarf zu reduzieren, empfiehlt es sich, die Schriftgröße zu verkleinern. Dadurch verringert sich die Seitenzahl der zu druckenden Dokumente.
  • Viele Drucker verfügen über die automatische Duplex-Funktion. Durch das beidseitige Bedrucken des Blattes sparen sie die Hälfte der Papierkosten.
  • Ebenfalls hilfreich, um Druckkosten zu senken, ist der Ausdruck von zwei oder mehr Seiten auf einem Blatt. Für weniger wichtige Dokumente empfiehlt es sich, über den Entwurfsmodus zu drucken. Dabei verwendet das Gerät weniger Tinte.
  • Generell ist das Drucken in Schwarz-Weiß günstiger als in Farbe.
  • Verzichten Sie auf den Ausdruck in Graustufen. Um die Töne zu erzielen, bringt der Drucker mehrerer Farbschichten übereinander an. Stellen Sie in den Druckeinstellungen die Optionen "Nur schwarze Tinte" oder "Monochrom-Druck" ein, verwendet das Gerät ausschließlich schwarze Farbe.

Welcher Drucker hat die geringsten oder höchsten Druckkosten?

Laserdrucker verbrauchen durchschnittlich bis zu 80 Prozent mehr Strom als Tintenstrahldrucker. Das gilt vor allem für ältere Modelle ohne Energiesparfunktion. Bei den Geräten tauschen Sie regelmäßig Toner, Bildtrommel und Fixiereinheit aus. Der Tintenstrahldrucker benötigt lediglich neue Tinte. Je nach Modell ersetzen Sie bei Bedarf die Druckköpfe.

Prinzipiell entscheidet die Höhe des Druckaufkommens, ob es möglich ist, Ihre Druckkosten zu senken. Drucken Sie sehr oft, ist ein Laserdrucker günstiger, da die Toner auf große Reichweiten ausgelegt sind. Nutzen Sie den Tintenstrahldrucker für zahlreiche Ausdrucke, geht das ins Geld, da Sie mit den Patronen nur wenige Seiten erstellen. Für den gelegentlichen Gebrauch sind sie die günstigere Variante.

Verwenden Sie nach Möglichkeit ein leistungsfähiges Multifunktionssystem. Es vereint mehrere Geräte in einem und spart Strom für Drucker, Kopierer, Scanner und Fax.

Um den Verbrauch einzusehen, achten Sie auf die Angaben der Hersteller bezüglich der Wattzahl. Tipps für den Kauf von Geräten mit geringen Druckkosten bieten Verbraucherportale wie Stiftung Warentest.

Welche Überlegungen sind wichtig, um Druckkosten langfristig zu senken?

  • Besitzen Sie einen sehr alten Drucker, der viel Strom verbraucht, empfiehlt es sich, über eine Neuanschaffung nachzudenken. Aktuelle Apparate sind sparsam im Energieverbrauch, bieten Energiesparoptionen und sind weniger störanfällig.
  • Separate Geräte zum Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen verbrauchen viel Strom. Setzen Sie auf ein modernes Multifunktionssystem, das alle vier Funktionen vereint. Sie sparen Platz, haben einen geringeren Aufwand für die Geräteverwaltung und reduzieren den Energieverbrauch. Auf diese Weise befindet sich nur ein wirtschaftliches Produkt im Stand-by-Modus statt vier.
  • Haben Sie in der Firma einen Arbeitsplatzdrucker und einen Drucker für die Abteilung? Sparen Sie Druckkosten, indem sie große Druckaufträge an den leistungsfähigeren Printer senden, der mit geringeren Seitendruckpreisen überzeugt.
  • Spezielle Software hilft Ihnen, Druckkosten zu sparen, indem Sie darin Regeln für den Farbausdruck aufstellen.
  • Nutzen Sie Managed Print Services (MPS). Diese bieten Kostenkontrolle und Transparenz. Gleichzeitig ermöglichen sie eine hohe Datensicherheit. Sie umfassen sämtliche Maßnahmen, um die Kosten für Verbrauchsmaterialien wie Toner, Tinte und Papier sowie Strom zu senken.

Fazit: Es gibt viele Möglichkeiten, Druckkosten zu senken

Wer einen alten Stromfresser im Büro beherbergt, fährt langfristig mit einem neuen Gerät günstiger. Moderne Drucker sind energie- und kosteneffizient. Durch den geringen Stromverbrauch sparen Sie viel Geld beim Drucken. Druckkosten senken Sie vor allem bei Tinten und Tonern. Dazu setzen Sie auf kompatible Patronen oder Refill- und Rebuilt-Varianten, die kostengünstiger sind als Originalzubehör.

Gleiches gilt beim Papier. Hier empfiehlt sich die Nutzung von recycelten Materialien oder No-Name-Produkten. Wer viel druckt, kommt bei Multipacks auf seine Kosten.

Generell hilft es, sein eigenes Druckverhalten zu analysieren. Brauchen Sie wirklich jeden Ausdruck in hervorragender Druckqualität oder reicht ein PDF? Optional helfen clevere Browsererweiterungen beim Sparen von Tinte und Papier.